Pressemitteilung Marco Wanderwitz (CDU) – neues zusätzliches Sprechstundenformat

Marco Wanderwitz mit neuem zusätzlichem Sprechstundenformat – künftig auch regelmäßig Telefonsprechstunde des Bundestagsabgeordneten

Der heimische Wahlkreisabgeordnete des Deutschen Bundestages Marco Wanderwitz (CDU) geht mit einem neuen Format für Bürgeranliegen aus dem Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II an den Start. Der Hohenstein-Ernstthaler Rechtsanwalt bietet künftig regelmäßig in Sitzungswochen des Bundestages Telefonsprechstunden an. Dabei ist es möglich, den Abgeordneten ohne Voranmeldung oder Weg am Schreibtisch direkt persönlich zu erreichen.

Die regelmäßigen Bürgersprechstunden in den drei Wahlkreisbüros in Burgstädt, Hohenstein-Ernstthal und Stollberg/Erzg. bleiben daneben natürlich im gewohnten Umfang bestehen.

„Ich habe mir das bei Fraktionskollegen abgeschaut; man ist ja immer auf der Suche nach weiteren guten Ideen im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Marco Wanderwitz, der gespannt ist, wie das neue Angebot angenommen wird.

Premiere ist am Mittwoch, 17. Januar 2017, 10 bis 12 Uhr. „13:00 geht dann das Plenum los, da ist Präsenz angesagt“, so der Bundestagsabgeordnete. Die Berliner Telefonnummer des Abgeordnetenbüros von Marco Wanderwitz lautet 030/227-73669.

Stets aktuelle Informationen zu den nächsten Sprechstunden finden sich hier auf dieser Internetseite.


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundestagswahl am 24. September 2017 brachte der Union insgesamt und mir im Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II nach einem herausforderndem Wahlkampf und einer Legislatur mit großen Herausforderungen und guter Bilanz einen Sieg. Mit 35,1 Prozent der Stimmen vor Ort darf ich unsere Heimat weiterhin direkt im Deutschen Bundestag vertreten. Ich will dies wie bisher mit Kraft und Leidenschaft tun und dabei stets offene Ohren und Augen haben.

Die vielen Wählerinnen und Wähler, die dieses Mal in Sachsen der AfD ihre Stimme gegeben haben, sind mir Ansporn. Ich möchte dazu beitragen, dass bereits 2019 bei den Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen viele von ihnen wieder Vertrauen in die CDU haben. Wir lösen Probleme, statt sie zu beschreiben oder herbeizureden.

Sachsen ist bei allen „Baustellen“ eine große Erfolgsgeschichte. Über 27 Jahre haben wir diese mit den Menschen gut geschrieben. Mit Michael Kretschmer an der Spitze wollen wir unsere Heimat weiterhin miteinander zukunftsorientiert gestalten. Dafür ist es eines gewissen Aufbruchs nötig, der derzeit in der CDU Sachsen stattfindet.

Ich danke allen, die mich im Wahlkampf unterstützt haben, von Herzen. Ein Wahlsieg ist immer ein Marathon und immer eine Teamleistung. Wir haben allein an über 4.000 Haustüren geklingelt in den letzten Wochen vor der Wahl. Wir hatten viele gute Gespräche und haben dem schmutzigen Wahlkampf getrotzt; nie zuvor gab es so viele zerstörte Plakate und üble Nachreden. Das darf so nicht weitergehen!

Besonders freue ich mich auch, dass das Ergebnis in der Fläche im Wahlkreis trägt: Auch in 36 der 38 Städte und Gemeinden konnte ich als Erster durchs Ziel gehen. Ebenso liegt die CDU im Wahlkreis auch in der Zweitstimme klar vorn.

Unser Land braucht weiterhin eine stabile Regierung. Der ländliche Raum und die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse müssen dabei ebenso im Mittelpunkt stehen, wie Weichenstellungen für die weitere Zukunftsfähigkeit unseres Landes. In einem Bundestag mit erstmals sieben Parteien ist das alles andere als einfach. CDU und CSU werden der Verantwortung gerecht.

Dass die SPD sich noch am Wahlabend zunächst Gesprächen zu einer möglichen Regierungsbildung verweigert hat, zeigte leider wieder einmal, dass dort im Zweifel „gern einmal“ erst die Partei und dann das Land kommt. Dass die AfD-Fraktion andererseits bereits am Tag nach der Wahl zerbrach, wie es in jedem einzelnen Landtag in dem sie sitzt gleichfalls im Laufe der Zeit stets der Fall war, dass von dieser Chaostruppe keine konstruktiven Beiträge zu erwarten sind. Die Radikalisierung schreitet weiter voran, wie zuletzt deren Bundesvorstandswahlen bewiesen. Was mich ein wenig ratlos gemacht hat, ist, wie die FDP nach Wochen der zielführenden Sondierungen Mitte November den „Jamaika“-Verhandlungstisch brüsk verlassen hat. Show und Selbstdarstellung statt Kompromiss zum Wohle des Landes. Eine fatale Entscheidung. Unser Land kann sich als größtes Land Europas derartige Hängepartien über Monate einfach nicht leisten. Gut, dass die SPD, nachdem Bundespräsident Steinmeier ihr eindringlich ins Gewissen geredet hat, noch einmal in sich gegangen ist. Die Sondierungen Mitte Januar sind inzwischen erfolgreich mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Ich hoffe, dass wir bis Ostern mit den Koalitionsverhandlungen und der Regierungsbildung durch sind.

Mit freundlichen Grüßen und einem herzlichen Glück auf!
Ihr Marco Wanderwitz