Sehr geehrte Damen und Herren,

im Ergebnis der letzten Bundestagswahl darf ich unsere Heimat weiterhin direkt gewählt im Deutschen Bundestag vertreten. Ich werde dies wie bisher mit Leidenschaft tun und dabei stets offene Ohren und Augen haben. Sie kennen mich: Einsatz und Klartext.

Für Sachsen gehöre ich der Bundesregierung nun als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie an, bin Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Von März 2018 bis Februar 2020 hatte ich zunächst als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern die Verantwortung für Bau und Heimat. Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland, insbesondere zwischen Städten und ländlichen Räumen, ist mir ein wichtiges Thema und eines der großen Zukunftsthemen unseres Landes. Wir treten an, die diversen Strukturwandel, von Automobilindustrie über Digitalisierung bis Braunkohleausstieg, zu gestalten. Der weitere Aufholprozess der Neuen Länder muss im 30. Jahr der Wiedervereinigung unseres Vaterlands in Frieden und Freiheit im Herzen eines geeinten Europas noch einmal neuen Schwung nehmen. Wir haben viel erreicht in diesen drei Jahrzehnten – aber es gibt noch gut zu tun, die innere Einheit zu vollenden. Ich sehe das Amt auch als Brückenbauer und -verstärker.

Die CDU als einzige verbliebene Volkspartei, neben der CSU natürlich, steht mitten in den schweren politischen Stürmen unserer Zeit. Für die CDU Sachsen wurde ich 2018 erstmals in den CDU-Bundesvorstand gewählt: Wir diskutieren derzeit intensiv auf dem Weg zu einem neuen Grundsatzprogramm.

Unser Sachsen ist bei allen vorhandenen „Baustellen“ eine große Erfolgsgeschichte. Drei Jahrzehnte haben wir diese inzwischen miteinander gut geschrieben. Mit unserem jungen Ministerpräsident Michael Kretschmer an der Spitze wollen wir unseren Freistaat auch weiterhin gemeinsam zukunftsorientiert gestalten. Als Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen im Bundestag und Sachse in der Bundesregierung leiste ich meinen Beitrag im politischen Berlin dafür.

Ich bin sehr dankbar, dass die letzte Landtagswahl in Sachsen anders als im benachbarten Thüringen die Möglichkeit stabiler politischer Verhältnisse unter unserer Führung auch für die nächsten fünf Jahre in Sachsen erbracht hat. Politischen Extremen von rechts wie links hatten wir bereits vorab eine klare Absage erteilt. Dabei bleibt es! Gut, dass es gelungen ist, eine neue demokratische Koalition mit einem gemeinsamen Geist und vielen guten Zukunftsprojekten zu schmieden.

Mit freundlichen Grüßen und einem herzlichen Glück auf!

Ihr Marco Wanderwitz